Der Steinzeit auf der Spur

Rendez-vous virtuel allemand-français – Deutsch-französisches Online-Schüler-Treffen der IGS-FF und des Collège Simone Veil aus Herrlisheim (Strasbourg)
28. Juni 2020

In acht Workshops erkunden die SchülerInnen des 5. Jahrgangs die Steinzeit
(Swantje Hering und das Schreibteam der 5.3)

Überall liegen Felle und an einem Ast hängt eine Reh-Mumie. Nein, das ist kein Anfang eines Fernseh-Krimis sondern ereignete sich in Braunschweig, in der IGS:FF-Lounge. Wir können euch aber beruhigen – niemand ist ums Leben gekommen! Außer die Gletschermumie Ötzi, vor 5000 Jahren. Ötzi hat sein Leben auf der Jagd verloren und ist dann eingefroren. Ihn kann man in irgendeinem Museum bestaunen. Doch seine Utensilien (im Nachbau) hatte Uwe Klameth mitgebracht. „Steinzeit-Ulli“, wie wir ihn nennen durften, zeigte uns in dem Projekt alles über die Steinzeit. So bestaunten die 4 Klassen des 5. Jahrgangs die Fellmütze, das Bronzebeil und das Messer aus Feuerstein. Ulli hatte das alles nachgebaut. Mit Feuerstein hatten wir auch viel zu tun. Das war das einzige Werkzeug, das wir bei der Herstellung von Grabstöcken, Knochennadeln und Vogelpfeifen benutzen durften, genauso wie die Menschen aus der Steinzeit. Doch das war alles andere als einfach für uns und zum Teil auch echt eklig. Möchtest du auch mal aus Rehbein einen Kettenanhänger machen? Dann komm zur IGS Franzsches Feld! Wir erklären mal die Einzelschritte: Fellhaut vom Rehbein schrubben, Tauziehen mit der Sehne, Knochen durchsägen, spalten, schleifen, Loch bohren. Nur mit dem Feuerstein! Dauer: 5 Stunden. Manche sind auch gar nicht fertig geworden. Am Ende war allen klar, wie mühsam das Leben damals aussah.