Lebende Statuen verzaubern Publikum bei Walk’n Art

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Am Abend des 09.06.17 fanden während des Walk’n’Arts-Festivals die Performances der drei Darstellendes-Spiel-Kurse aus den Jahrgängen 9-12 unserer Schule statt. Dies geschah unter der Leitung von Frau Bethke und Herrn Möhlmann (Universität Hannover), die uns mit Workshops und Gruppentraining darauf vorbereitet haben. Als sogenannter „Walking Act“ traten wir alle auf dem Altstadt- bzw. Eiermarkt während der Pausen zwischen den Acts in den umliegenden Spielstätten auf. Zu Beginn unseres ersten Auftritts war zum Glück der heftige Regen vorbei, so dass wir wie geplant in der Abendsonne spielen konnten.

Die Präsentationen bestanden aus Einzel-und Gruppenpräsentationen;
beispielsweise Statuen, die im Freeze blieben oder sich in Slow-Motion bewegten.
Zwei Schüler „spielten“ mit echten Skulpturen, die sich zur Zeit auf dem Altstadtmarkt befinden, indem sie sich zu diesen Figuren gruppierten, und einige Schüler des 12. Jahrgangs haben direkt mit den Zuschauern interagiert: als „Engelchen und Teufelchen“ oder als „freche Mäuse“ sind sie durch die Menge geflitzt.

Wir selbst traten mit weitere SchülerInnen des 10. Jahrgangs als Marionetten und Marionettenführer auf. Die Idee mit den Marionetten entstand durch einen Workshop, den wir im Zusammenarbeit mit dem Theater Fadenschein hatten, in dem es um die Kontrolle eines anderen Körpers durch bestimmte Bewegungen ging. Diese Kontrolle haben wir durch die Fäden an den Armen der Marionetten deutlich gemacht.
Für unsere puppenhaft geschminkten Gesichter und die marionettenartigen Bewegungen in Slow-Motion zeigte das Publikum große Begeisterung.
Gerade bei den Kindern konnte man viel Interesse, aber auch Angst sehen, da wir durch das Zusammenspiel von Gestik und Mimik eine teilweise gruselige Ausstrahlung hatten.

Unsere anfängliche Nervosität baute sich mit der Zeit aufgrund des starken Interesses des Publikums ab. Zudem wurde uns die Anspannung durch ein Zusammenspiel mit den „flitzenden Mäusen“ genommen, die zusammen mit „Engelchen und Teufelchen“ auch die Atmosphäre auf dem ganzen Platz aufgelockert haben.
So gingen auch die 45 Minuten, die wir jeweils spielen mussten, sehr schnell vorbei.

Unser persönliches Highlight waren die oben genannten bewegten Figuren des 12. Jahrgangs, da ihr Spiel sehr faszinierend und kreativ war, wodurch sie uns und die Zuschauer begeistert haben und so eine tolle Atmosphäre geschaffen haben.
Leider gab es punktuell auch Jugendliche im Publikum, die durch pubertäre Kommentare und unangebrachtes Verhalten unsere Darstellung störten.
Insgesamt war es dennoch ein sehr gelungener Abend, der uns und unseren Mitschülern schöne Erinnerungen erbrachte.

Afra und Charlotte 10.4