Erfolgreiche Ausstellung des ITech³-Projekts

Jakob Strathmann (7.1) und Paul Möbius (7.4) bei Jörg Pilawa im NDR
19. Oktober 2017
Die Klasse 9.3 musiziert mit dem syischen Musiker Hadi Andywi
14. November 2017

Technikbegeisterte Schülerinnen und Schüler der IGS FF haben am 19. und 20. Oktober Informationstechnik zum Mitmachen ausgestellt.

Das ITech³-Projekt ist eine Kooperation Braunschweiger Schulen (HvF, Raabeschule, IGS Franzsches Feld) und der TU Braunschweig mit dem Ziel, Experimente zur Informationstechnik anschaulich und verständlich aufzubereiten. Unterstützt wird das bereits über 10 Jahre fortgeführte Projekt von der Stiftung NiedersachsenMetall. Etwa einmal pro Jahr findet eine schulübergreifende Ausstellung statt, auf der die „Experimente von Schülern für Schüler“ von den Besuchern selbst durchgeführt werden können. Die Schüler unserer Schule haben im Vorfeld Experimente zur Mensch-Maschine-Interaktion entwickelt.
Am 19. und 20. Oktober fand die ITECH3 Roadshow in den Räumen der ckc ag statt. An den beiden Tagen haben sich insgesamt etwa 240 Schülerinnen und Schüler unterschiedlicher Schulen aus Braunschweig oder der näheren Umgebung auf den Weg gemacht, um die Ausstellung zu besuchen.
Im Rahmen unseres Akustikexperiments „Pimp your Sound“ konnten die Gäste ihre eigene Stimme analysieren (lassen) und verstehen, wie moderne Sprachbediensysteme auf der Basis von Frequenzanalysen und statistischen Vorhersagen den Inhalt einer sprachlichen Äußerung interpretieren und daraufhin bestimmte Systemreaktionen in Gang setzen.
In einem Experiment mit dem Titel „Interaktive Videoprojektion“ wurden Kameras als Schnittstelle zwischen Mensch und Maschine verwendet. Mit Hilfe einer Bilderkennungs-software wird aus zwei Kamerabildern und einer Infrarotkamera die Lage des Skeletts im 3D-Raum gemessen.
Durch die Bewegung ihrer Handgelenke konnten die Besucher mit Hilfe einer im Rahmen des ITECH3 Projektes programmierten Software die Nachbearbeitung eines Videos steuern.

Das dritte Experiment „Mikrocontroller – Nützliche Helfer“ zeigte im Beispiel einiger „Wearables“, wie mit Arduino-Mikrocontrollern die Farbe und Helligkeit moderner RGB-Leuchtdioden gesteuert werden kann.
So durften die Besucher z.B. eine Jacke bewundern, in deren Ärmel Bewegungssensoren eingenäht wurden. Mit der Bewegung der Arme ändert sich die Farbe der aufgenähten LEDs. Die „Wearables“ wurden nicht nur im Rahmen der ITECH3-Roadshow gezeigt, sondern haben auch schon Auftritte in einem Theaterstück hinter sich.
An den Ausstellungstagen stand die verständliche Erklärung und Anleitung der Experimente im Vordergrund. Unsere Schüler haben dies souverän gemeistert und waren erfreulicherweise immer noch motiviert, wenn sie dasselbe Experiment bereits zum 20. Mal erklärt haben.
Auch einige Mitarbeiter der ckc ag haben die Ausstellung besucht. Daraufhin ergaben sich ertragreiche Gespräche, die unter anderem dazu führten, dass wir in der Mittagspause Virtual Reality-Brillen testen durften. So bekamen unsere Schüler einen tollen Einblick in aktuelle Entwicklungen und Forschungsgebiete.
Unser Dank geht an die Stiftung NiedersachsenMetall, die nicht nur für die finanzielle Unterstützung zuständig war, sondern auch die Hauptorganisation übernommen hat. Ein großer Dank geht ebenfalls an die ckc ag für die Bereitstellung der Räume, der Getränke und das Ausprobieren der Virtual-Reality-Brillen.
Ansprechpartnerin: Dr. Gudrun Klasmeyer